Szene 2: Schatzinsel

Die Charaktere finden sich durchnässt an einem malerischen Strand in der Südsee wieder, an den auch Einzelteile der Kogge aus der vorigen Szene angeschwemmt wurden. Anscheinend haben sie Schiffbruch erlitten und wurden zum Glück an diesen Strand angeschwemmt. Die Charaktere haben noch etwas Wasser im Mund, das nach Sherry schmeckt.

Das Wetter ist wieder wunderbar, der Strand wie gemalt und das Wasser hat eine angenehme Temperatur. Gleich am Strand fängt ein Dschungel an, aus dem viele exotische Geräusche dringen. Ein kleiner Fluss windet sich durch den Dschungel in das Meer. In der Mitte der Insel befindet sich ein hoher Vulkan, der etwas Rauch und Asche ausspuckt, sieht fast so aus, als er gleich ausbrechen könnte.

Am Rand des Dschungels liegt Kapitän Rotbart in einer bequemen Hängematte, vor einem kleinen Holzhäuschen und lässt es sich gut gehen. Wenn die Charaktere ihn befragen, wird er sich weder an das Schiff, noch den Sturm erinnern und überzeugt sein, dass er hier schon immer lebt und die Charaktere vorher noch nie gesehen hat.

Ureinwohner

Im Dschungel leben natürlich Ureinwohner, wie man sie erwartet: mit Lendenschurz, Kriegsbemalung, Speeren und einem erzürnten Gott, für den sie Menschenopfer suchen. Seltsamerweise lassen sie Kapitän Rotbart in Ruhe.

Daher werden die Ureinwohner erfreut sein, die Charaktere zu entdecken, was sie in jedem Fall tun und sie auch jagen. Falls die Charaktere den Ureinwohnern entkommen, tappen sie eben in eine Fallgrube.

Nach der Gefangennahme werden die Charaktere in typische Holzkäfige am Rande des Eingeborenendorfs gesperrt. Hier warten sie einen Tag und eine Nacht lang auf ihre Opferung. Denn morgen ist ein heiliger Tag für die Ureinwohner.

Die Opferung

Am Tag der Opferung werden die Holzkäfig mit den Charakteren in eine nahe gelegenen Höhle getragen. Dort wird die Opferung stattfinden. Am  Ende der natürlichen Höhle befindet sich eine große Kaverne die von einer großen, steinerne Götzenstatue dominiert wird. Davor befindet sich ein Opferaltar, mit Fesseln und Blutablaufrinnen. Das Ritual wird von hypnotischen Gesängen und Getrommel begleitet und vom allseits gefürchteten Dorfpriester durchgeführt, der wie ein Pfau gekleidet ist.

Sobald die Opferung ihren Höhepunkt erreicht macht es *SWITCH* und die Charaktere befinden sich inmitten der nächsten Szene.