Kapitalistische Sonderrechtszone Neuasien

In der kapitalistischen Sonderrechtszone Neuasiens ist alles besser, freier, schneller, größer und kapitalistischer als in der Sternenrepublik Neuasien und den restlichen bekannten Sektoren. Hier wird nichts zensiert und reguliert, der Staat bezahlt einzig und allein die Nachtwächter – aber die braucht aufgrund der Leuchtreklame eigentlich niemand. Hier kann jeder Geschäftsmann seinen erzkapitalistischen Traum leben oder auch von jedem unbeachtet gnadenlos untergehen. Ausländische Firmen hatten es hier schon immer besonders schwer.

Die Sonderrechtszone wird vom Chief executive officer Leu Ming geleitet, der von einem Board of directors beraten und gewählt wird. Das Board of directors selber wird von Firmenvertretern demokratisch gewählt. Natürlich besitzt auch ein Vertreter der Sternenrepublik Neuasien mehrere Stimmen.

Die Industrie (und de facto auch die restliche Gesellschaft) der kapitalistischen Sonderrechtszone Neuasiens wird von Zaibatsu-Corporations beherrscht, gigantischen Konzernen im Familienbesitz. Sie nutzen die hyperliberalen Gesetze der Sonderrechtszone derart kompromisslos aus, dass selbst die ultrakapitalistischen Konzerne der Freihandelszone im Vergleich dazu wie gemeinnützige Genossenschaften wirken. Diese Konzerne haben oft enge Kontakte zu den Ninja-Clans und greifen auf deren Hilfe zurück, wenn die Konkurrenz allzu widerspenstig ist. Auch ansonsten haben die Zaibatsu-Corporations viel gemeinsam: Ihr Hauptsitz befindet sich auf Kabukicho-Prime, sie streben rücksichtslos nach dem größtmöglichen Gewinn und sie betrachten die anderen Zaibatsu-Corporations als ihre Feinde.

Herz und Zentrum dieses libertären Traums ist Kabukicho-Prime, der einzige bewohnbare Planet der Sonderrechtszone, mit seiner Hauptstadt Neu-Neo-Tokio. In diesem kapitalistischen Moloch findet man nicht nur Niederlassungen sämtlicher kapitalistischer Konzerne der Galaxis, sondern auch die Heimat der SpaceNinjas.