Ninja-Clans

Traditionsbewusst, wie sie sind, organisieren sich Ninjas nach wie vor in Clans. Jeder Clan beherrscht sein eigenes Gebiet in Neu-Neo-Tokio, die meisten haben zudem noch geheime Ausbildungsklöster im umliegenden Dschungel. Von dort aus gehen sie nicht nur ihren klassischen Tätigkeiten wie Spionage oder Meuchelmord nach, sondern steuern auch die legalen Geschäfte, mit denen sie ihre wahren Absichten tarnen. Früher waren sie dabei vorrangig im Pizzagewerbe anzutreffen. Nachdem einige Firmen dazu übergegangen waren, aus Sicherheitsgründen sämtliche Pizzerien in ihrer Nähe zu bombardieren, haben sich die Ninjas aber auch andere Geschäftsfelder erschlossen.

Trotz dieser Scharmützel mit den Zaibatsu-Corporations werden die Ninja-Clans auch gern von den Corporations selber beauftragt um höchst geheime und heikle Missionen durchzuführen. Ninjas gelten auf Kabukicho-Prime eben als höchst kompetent, aufgabentreu und zuverlässig.

Der größte Feind des Ninjas ist immer noch der Ninja (und natürlich Piraten, warum auch immer…). Jeder Clan ist mit mindestens zwei bis drei anderen Clans verfeindet, wobei die Gründe für die Feindschaft teilweise Jahrtausende zurückliegen oder bereits vollkommen vergessen wurden. Diese Feindschaften führen dazu, dass nächtliche Attentate mit giftigen Wurf-Pizzen, plötzliche Angriffe im Schutz von Rauchbomben und spektakuläre Kämpfe auf Hochhausdächern (sehr zur Freude der Touristen) in Neu-Neo-Tokio alltäglich sind.

Neben den sechs großen Ninja-Clans, die hier vorgestellt werden, gibt es auch noch dutzende kleinere Ninja-Clans, die aber oft so schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind und auch von den großen Ninja-Clans nicht wirklich ernst genommen werden, da sie jeden Clan, der nicht mindestens schon 1000 Jahre existiert als kurze Modeerscheinung abtun.