Geschichte der 3 Dolche

Geschichte

Im Jahre 5129 wurden diese magischen Dolche von einer Splittergruppe der Elfen hergestellt. Diese bedienten sich dabei der Hilfe der dunklen Rassen. Das handwerkliche Geschick der Goblins half beim Schmieden der Klingen, deren Metall aus dem Erz der Trollberge stammt und in der Hitze des Brennpunktes im Reich der Echsenmenschen geschmolzen wurde. Gehärtet wurden die Klingen im Blut von Orks, und die feinen Linien in den Klingen und Griffe wurde mit dem Drüsensekret von Ogern hineingeätzt. Mit den Dolchen wurde der Dämon Gotra beschworen, was zu dem großen Elfenkrieg führte. Nach dem Elfenkrieg sind die Dolche von den Elfen weit über die Doppelseite verteilt worden, denn es ist immer noch möglich, mit ihnen den Dämon erneut zu rufen und eine Zerstörung war nicht möglich. Allerdings gilt, dass die Dolche zusammen auch für Gotra selbst gefährlich sind. Wird der Dämon von allen dreien getroffen, so wird er augenblicklich wieder auf die Unterseite gebannt. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Reihenfolge und in welchem zeitlichen Abstand.

Ritual

Für das Ritual, den Dämon zu beschwören, sind nicht nur die drei Dolche notwendig, sondern auch ein großer, bläulich schimmernder Kristall, in dem sich Schlitze für die Dolche befinden. Dieser Kristall zieht die Dolche auf magische Weise an, so dass derjenige, der einen von ihnen bei sich trägt, den unwiderstehlichen Drang verspürt, die Dolche zu dem Stein zu bringen. Um vom vorbestimmten Weg abzuweichen, ist eine sehr schwere Willen-Probe zu bestehen. Das gilt für die gesamte Dauer, die der Dolchträger den Dolch besitzt. Er wird den Dolch auch nicht freiwillig aus seinen Händen geben.

Beschreibung

Die drei Dolche sind alle von der selben Machart. Sie bestehen ausschließlich aus Metall und sind perfekt ausbalanciert. Der Griff hat die Form zweier gewundener Schlangen, deren Köpfe den Knauf bilden und deren Schwänze die Parierstange formen. Die Klinge ist relativ kurz, und an der Parierstange selbst stehen zwei kurze Dornen von der Klinge selbst ab. Die Schneide ist mit feinen geschwungenen Ätzungen verziert, die erkennen lassen, dass diese Waffen elfischen Ursprungs sind. Bei genauem Hinsehen kann man erkennen, dass auch die Schuppen der Griffe geätzt sind. Die Dolche unterscheiden sich nur in ihren Farben und Eigenschaften.

Dolch 1 - Schmerz

Der Dolch “Schmerz” ist komplett schwarz, schimmert aber dunkelgrün, wenn die Sonne im richtigen Winkel auf ihn fällt. Er scheint in den Augen zu schmerzen, wenn man ihn zu genau ansieht. Ihn in der ungeschützten Hand zu halten, führt zu einem schwachen aber unangenehmen Kribbeln, als sei die Hand eingeschlafen. Dieses Kribbeln sorgt in der Handhabung für einen Malus von eins. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Dolch, macht “Schmerz” jedoch einen Schaden von x2+3. Sollten das mehr als 6 Schadenspunkte sein, so sind die folgenden drei Aktionen des Getroffenen um vier erschwert. Bei mehr als 10 Schadenspunkten, raubt der Schmerz dem Getroffenen die nächste Aktion.

Dolch 2 - Blut

Der Dolch selbst sieht “Schmerz” zum Verwechseln ähnlich, ist aber komplett silbern und schimmert im Mondlicht blutrot. “Blut” macht einen Schaden von x2+2 und gibt einen Bonus von zwei. Wenn man mit “Blut” mehr Schaden als 10 Punkte verursacht, verfällt man für eine volle Kampfrunde in einen Blutrausch. Alles wirkt, als blicke man durch eine blutrote Glasscheibe. Dadurch sind alle Sinne-Proben um 4 erschwert. Dafür verursacht man einen um vier erhöhten Schaden, egal, welche Waffe man während des Blutrausches einsetzt. Schaden, den man durch “Blut” erhält, kann nur halb so schnell regeneriert werden wie normaler Schaden. Das gilt für alle Regenerationsarten.

Dolch 3 - Pein

Dieser Dolch sieht genauso aus wie seine beiden Geschwister, nur ist diese Waffe aus Bronze und besitzt einen schwarzen Schimmer, sobald Feuerschein darauf fällt (was in der Bösen Festung fast immer der Fall sein sollte). Es bedarf einer erfolgreichen leichten Wille-Probe, den Dolch überhaupt in die Hand zu nehmen. Er macht einen Schaden wie ein gewöhnlicher Dolch, aber bei einem Schaden größer fünf, muss das Opfer eine schwere Widerstehen Probe ablegen, um sich nicht für eine Kampfrunde in unsäglicher Pein zu winden, was in der Zeit alle Proben um 7 erschwert.


Warum De-Murgon?

De-Murgon stammt von einer sehr alten Menschenlinie ab und hat somit edles Blut in seinen Adern fließen, eine Grundvorraussetzung für das Beschwörungsritual. Neben De-Murgon wäre auch jeder andere Adelige in Frage gekommen, aber er war am einfachsten beeinflussbar.