Die Belagerung

Zum Zeitpunkt an dem die Spieler von der Eiswüste Tippex zurückkehren wird die Böse Festung bereits von einer großen Streitmacht des Grenzreichs belagert. Die Belagerung hat erst vor einigen Tagen angefangen, so dass der große Sturm auf die Böse Festung erst beim nächsten Morgengrauen beginnen soll.

Vor der Bösen Festung, in etwa eineinhalbfacher Bogenreichweite stehen die unzähligen Zelte der Armee des Grenzreiches. Das kleine Dorf Klingendorf wurde kurzerhand evakuiert und die Häuser bieten jetzt Schlafgelegenheiten für die Obersten der Armee. Das Gasthaus wurde kurzerhand zur Einsatzzentrale und zum Besprechungsraum umfunktioniert.

Die Helden werden von einer Abordnung Soldaten empfangen und in das Gasthaus von Klingendorf geleitet. Dort sitzt General Conal über eine Karte gebeugt. Er begrüßt die Helden freundlich und erkundigt sich nach den Dolchen und was die Helden als nächstes zu tun zu gedenken. Er eröffnet den Helden auch, das der Sturm auf die Festung im nächsten Morgengrauen beginnen soll. Der Zeitpunkt ist genau richtig, da genau zu diesem Zeitpunkt auch das Ritual um Gotra zu beschwören ausgeführt werden soll.

General Conal

Er trägt ein Kettenhemd und einen roten Umhang und ist etwa 35 Jahre. Er hat einen stämmigen aber keinen dicken Körperbau und trägt seine braunen Haare unter seinem Helm kurz geschoren. Conal macht einen kompetenten Eindruck und ist sowohl bei den Soldaten, als auch bei den Hauptmännern angesehen und respektiert.

Am Grab De-Murgons XI

Die Grabhügel liegen südlich der Bösen Festung. In die Grabhügel führt eine solide und natürlich verschlossene Tür, die aber mit Geschick oder mit Gewalt aufzubekommen ist. In der Gruft ist es wie zu erwarten dunkel, stickig und es riecht nach Moder und Verwesung. Die richtigen Grabkammer zu finden ist mit etwas Geduld auch möglich. “Pein” liegt in der Tat noch im Grab fest umklammert von den skelettierten Fingern De-Murgons dem Ersten, um den noch die modrigen Reste seines herrschaftlichen Grabgewandes liegen (natürlich alles dunkle aber aus edlen Stoffen). Auf dem Wappenrock ist stark verblasst noch das Wappen der Familie De-Murgon zu erkennen.

Das Eindringen in die Festung

Die einzige Möglichkeit in die Festung einzudringen ist das natürliche Höhlensystem, genau der Dungeon, in den die Helden bei der Flucht aus der Bösen Festung gelangt sind, hoffentlich finden sie den Weg durch den Dungeon zurück zur geheimen Tür wieder.

Der Dungeon

Der Dungeon ist natürlich noch genauso wie beim Verlassen der Festung und mit gutem Gedächtnis und Geschick im Fährtensuchen sollte es kein allzu großes Problem sein den Weg zum Geheimeingang wieder zu finden.

Die Geheimtür

Die Tür ist von außen genauso gut versteckt wie von innen, aber da die Helden wissen das dort eine Tür ist können sie diese auch finden. Die Tür kann entweder mit purer Muskelkraft (ein Yeti oder ein Barbar sollte das mit Mühe schaffen) oder auch mit einem geheimen Schalter geöffnet werden.

In der Festung

Im Kellergewölbe der Festung sind keine Wachen zu entdecken, diese sind alle abgezogen worden um bei der Verteidigung der Festung zu helfen. Angelangt im Erdgeschoß herrscht sehr reger und hektischer Betrieb und für die Helden sollte es kein Problem sein unentdeckt bzw. unbeobachtet in den Innenhof der Festung zu gelangen. Besonders die Soldaten des Grenzreiches werden für genügend Ablenkung für die Helden sorgen, da sie entschlossen Richtung Zugbrücke vordringen.

Jetzt können die Helden im Innenhof auch erschreckend viele Dunkelelfen ausmachen, die mittlerweile das Sagen in der Bösen Festung haben. Der Turm des Magiers wird als einziges Gebäude von zwei Dunkelelfensoldaten bewacht, die aber in diesem Moment ihren Posten verlassen.