Frosia

Froststadt

Dies ist die Hauptstadt Frosias. Die Helden erreichen sie voraussichtlich am Ende des zweiten Reisetags in der Eiswüste. Die Bauten bestehen allesamt aus Eis, das undurchsichtig milchig ist mit Ausnahme der Fenster. Es herrscht ein reges Treiben auf den Straßen, und die Yetis betrachten die Helden, die auffallen wie bunte Hunde, mit unverhohlener Neugier. Am Stadttor werden sie kurz warten gelassen und dann von Cach-Rel Haan, dem Stellvertreter der Stadtoberhäupter und Tourismusbeauftragten, in Empfang genommen. Man ist es nicht gewohnt aber darauf vorbereitet, hin und wieder Wanderer anderer Rassen als Yetis zu empfangen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen so tief in die Eiswüste begeben. Ihnen wird ein Quartier in einem extra für “frierende Rassen” erbauten Eisgebäude zugewiesen, dessen Räume mit Eisbären- und Robbenfellen isoliert sind, so dass es dort auch ohne Feuer überraschend warm ist.

Cach-Rel Haan

Er ist ein typischer Yeti mit reinweißem gepflegten Fell. Er besitzt auffällige blaue Augen und hat immer ein paar Flyer über Froststadt dabei.

Cach-Rel Haan lädt die Helden zum Abendessen, das aus rohem Fisch, roher Robbe und rohem Eisbärenfleisch besteht. Als Getränk wird Eiswasser gereicht und zum Nachtisch Fruchteis. Den Gästen, die das rohe Fleisch unter Umständen nicht gewohnt sein mögen, kann Brot angeboten werden (sollten die Helden nachfragen, wie die Yetis ohne Feuer Brot backen können, kriegen sie nur “Fragt nicht” als Antwort; sollten sie ganz hartnäckig sein, heißt es “Stellt keine Fragen, deren Antworten Euch nicht gefallen könnten”). Ebenfalls anwesend ist Cach-Rels Frau, eine Yeti, deren Fell etwas länger ist als das ihres Mannes und in das sie sich bunte Perlen und Schleifen geflochten hat.

Über den Dolch wissen die Yetis, dass er dort sein soll, wo es auch Alrosian behauptet hat, aber nicht, welchem Zweck er dient, noch was man überhaupt damit wollen könnte. Er ist ihnen soweit egal.

Bis zur Ecke des Buches brauchen die Helden nun noch einen halben Tag. In Froststadt hatten sie zudem eine Nacht, in der sie erholsam schlafen konnten (wenn sie denn diese Gelegenheit genutzt haben).

Der Dolch in Frosia

Nach den anstrengenden knappen zwei Tage kommen die Helden an. Alrosian hatte nicht übertrieben, der Eisberg mit dem Tunnel liegt wirklich direkt am Seitenende.
Zum Tunnel führen überraschenderweise schon Spuren, von 4 bis 5 Menschen auf Schneeschuhen. Im Eingang des Tunnels liegen diverse Ausrüstungsgegenstände die für eine Reise in diesem Gebiet benötigt werden. Zudem sind dort 5 Mukos angeleint.

Der Tunnel

Der Tunnel führt etwa ein 400 - 500 Meter in den Eisberg hinein. Auch hier können die Helden wieder 5 Spuren von Menschen erkennen, die den direkten Weg zum Ende des Tunnels nehmen. Etwa 20 Meter vor dem Rand der Doppelseite und somit dem Ende des Tunnels verschwinden die Spuren auf einmal und sind wie vom Erdboden verschluckt. Vor den Helden wirkt der Untergrund auch nicht mehr so massiv wie bisher.

Der Eissockel

Von hier aus können die Helden einen Würfel aus Eis mit einer Kantenlänge von drei Handspannen erkennen, der etwa einen Meter hoch ist. In diesem durchsichtigen Würfel können sie den gesuchte Dolch „Blut“ erkennen. Er ist komplett vom Eis umschlossen. Der Eissockel ist unverrückbar mit dem Boden der Eishöhle verbunden. Einzig an dieser Stelle ist der Boden noch richtig fest.

Der Eiswurm

Sobald die Helden diesen Bereich betreten fängt die Erde an zu zittern, was sich ziemlich schnell zu einem Beben verstärkt (bei einer besonders gut bestandenen Sinne-Probe kann der entsprechende Held auch die Richtung angeben, aus welcher das Vibrieren kommt). Schließlich bricht der Eiswurm an genau vor den Helden hervor. Eisbrocken fliegen umher und drohen, die Helden zu treffen. Der Wurm ragt vier Meter aus dem Eis hervor. Sein Körper, der im Durchmesser anderthalb Meter misst, windet sich auf der Suche nach den Störenfrieden in alle Richtung. Aus der Nase am Ende des spitz zulaufenden Kopfes steigen stoßartig heiße Dampfwolken aus, während das Ungeheuer versucht, die Fährte der Helden aufzunehmen. Der Eiswurm mag blind sein - Augen fehlen ihm gänzlich - aber dafür leistet ihm seine Nase umso bessere Dienste. Ein riesiges keilförmiges Maul schnappt mit kleinen, scharfen Reißzähnen und gefährlicher Geschwindigkeit nach den Helden. Riesige Schuppenplatten bedecken den Körper des Monsters, die das Licht gleißend wiederspiegeln. Das Untier stößt dann und wann ein bedrohliches Fauchen aus. Die Helden können dem Eiswurm leicht davonrennen, solange sie sich noch nicht länger als zwei Runden mit ihm im Kampf befinden. Danach wird er vollständig aus dem Eis hervorgekrochen sein und die Verfolgung aufnehmen. Verliert der Wurm mehr als die Hälfte seiner Lebenspunkt wird er sich zurückziehen.

Eiswurm
Attacken: Biss (x2 + 0)
LP: 110
RS: 12
Feuerattacken machen anderthalbfachen Schaden, ohne dass RS zum Tragen kommt.

Wie holen die Helden den Dolch dort heraus?

Für das Erringen des ersten Dolches gibt es für jeden aktiven Helden einen Heldenpunkt. Egal ob der Held nur bei der Planung half oder ob er gegen den Eiswurm kämpfte, zusätzliche HP gibt es für das Gelingen von schweren Proben, wie es im Regelwerk beschrieben ist.

Zurück zum Frosiahafen

Nachdem die Helden den Dolch erfolgreich errungen haben, wie auch immer, können sie die Habseligkeiten der anderen Reisegruppe einpacken und dann über Frosia wieder zurück zum Frosiahafen reisen, von wo sie aus ein Schiff in die warmen Gefilde nehmen können.
Die andere Reisegruppe waren Mitglieder der SPL die auch den Dolch erlangen wollten, aber zu unvorsichtig waren und dem Eiswurm ein gutes Mahl bereiteten. Deswegen war auch der Boden vor dem Eiswürfel aufgebrochen.