Nierenstein

Nierenstein ist deutlich kleiner als die Feste De-Murgons aber nicht minder schwarz. Wie es sich für das Land gehört strahlt auch sie deutlich Böses aus, und auch hier sieht man Bewaffnete hinter den Zinnen patrouillieren, die in den Farben Nierensteins – schwarz, mit olivgrün – gekleidet sind. Über den Türmen wehen in der untergehenden Sonne die Banner mit dem Wappen der Burg, das zwei schwarze Türme mit mächtigen Zinnen auf einem olivfarbenem Band zeigt.

Die Helden werden in Nierenstein tatsächlich freundlich aufgenommen, obwohl am Anfang ein gesundes Misstrauen herrscht. Aber sobald die Charaktere erwähnen das sie Januha kennen, interessiert sich der Kriegsherr Malden für die Helden und speist mit ihnen am Abend, nachdem ihnen einfach Zimmer und ein Bad zugewiesen wurden. In der Festung herrscht hektischer Betrieb. Es wird an allen Ecken und Enden gebaut. Karren mit allen möglichen Dingen verlassen und kommen in die Festung.

Abendessen

Gudmund Gutsherr ist ein gepflegter interessiert Mensch und garnicht der typische Kriegsherr, er scheint auch einigermaßen gebildet zu sein und sich für die Geschehnisse auf der Doppelseite zu interessieren. Er hört sich die Geschichte der Charaktere an und wirkt besorgt über die Geschehnisse, besonders das mittlerweile schon mehrere Dunkelelfen in der Bösen Festung sind und Januhas Warnung vor einem Ritual, was sicherlich nichts Gutes zu bedeuten hat. Mit beim Essen sitzt der Gelehrte Rodric. Sobald die Helden Januha erwähnen, wird er hellhörig und erzählt, dass er mit ihm schon seit einiger Zeit in Briefkontakt steht und erst heute noch einen Brief erhalten hat. Wenn die Helden ihm erzählen, dass es der letzte Brief war, den Januha je schreiben wird, reagiert er mit „So ist es also wahr“ und entschuldigt sich, den Brief zu holen, während Gudmund die Helden zum Abendessen lädt und sich erzählen lässt, was sie auf De-Murgons XII. Burg erlebt haben und wie es zum Ableben des Bibliothekars gekommen ist. Er erklärt, dass er De-Murgon XII. für gefährlich machtbesessen und skrupellos hält. Der Herrscher der Bösen Festung würde seiner Ansicht nach alles tun, um seinen Macht und seinen Einfluss zu vergrößern. Am liebsten würde De-Murgon die gesamte Doppelseite beherrschen. Und dazu wäre ihm jedes Mittel recht, was ja allein schon die Tatsache zeigt, dass De-Murgon XII. sich mit den Dunkelelfen einlässt. Im Laufe des Abendmahls kehrt Rodric mit einem Stück Pergament zurück, dem letzten Brief Januhas. Darin drückt der verstorbene Bibliothekar seine Sorge über das bevorstehende Ritual aus, aber auch hier sind keine Details zu erfahren.

Rodric

Ein kleiner Mann mit einem prall gefüllten Bierbauch, der etwa Mitte fünfzig sein dürfte und gebückt geht. Seine grauen Augen verraten aber einen wachen Verstand und aufmerksamen Geist. Er kleidet sich sehr farbenfroh.

Gudmund Gutsherr

Er ist ein schlanker Mann Anfang dreißig von durchschnittlichem Körperbau, hat kurz geschnittene hellbraune Haare und wache grüne Augen. Seine Kleidung, eine edle Hose, Hemd und Weste, ist in den Farben des Wappens gehalten. An seinem Gürtel hängt ein reich geschmückter Zierdolch.

Die Nachforschungen

Rodric will auf jeden Fall Nachforschungen anstellen, was es sich mit dem Ritual auf sich hat und ob und was man dagegen unternehmen kann. Er bittet auch die Helden ihn zu unterstützen, falls sie des Lesens mächtig sind.

Deutung des Pergaments von Januha

Die Dolche

In den wirklich alten Geschichtsbüchern können die Charaktere auch etwas über die drei Dolche lesen, die die Splittergruppe der Elfen benutzte um Gotra zu beschwören, was schließlich zur Abspaltung der Dunkelelfen führte.

 

Blut, von ewigem Eis umschlossen
Schmerz, ist wieder heimgekehrt
Pein, ist verloren

Schmerz
Dieser Dolch ist bereits im Besitzt von De-Murgon und wurde ihm von den Dunkelelfen geschenkt. Avinash achtet als Überbringer gut auf den Dolch und seinen jetzigen Besitzer. Rodric kann sich erinnern das Januha etwas von einem Dolch erwähnt hat, kann aber beim besten Willen nicht mehr Informationen dazu finden, vermutet aber das er bereits im Besitz von De-Murgon ist. In alten Geschichten ist auch die Rede davon, das die Dunkelelfen einen Dolch erringen konnten, andere Geschichten behaupten aber das Gegenteil.

Blut
Dieser Dolch befindet sich tief in der Eiswüste Tippex. Einzig zu diesem Dolch sagt der Ausschnitt etwas genaueres über seinem Verbleib. Mit „von ewigem Eis umschlossen“ kann eigentlich nur ein Ort in der Eiswüste Tippex gemeint sein.

Pein
Dieser Dolch liegt in der Grabkammer De-Murgons VI, was die Charaktere aber zu diesem Zeitpunkt nicht herausfinden können. Was sie noch herausfinden können, ist das dieser Dolch in einem der nachfolgenden Kriege im Moglidschungel verschwunden ist und es schon den ein oder anderen Versuch gab diesen Dolch zu finden. Der Moglidschungel ist riesig und ohne nähere Angaben ist es unmöglich dort den Dolch zu finden.


Und weiter gehts

Warnen sie den König vom Grenzreich?

Wenn sie zurück nach Kirnstein reisen, werden sie beauftragt Alrosian den Elfengelehrten aufzusuchen um mehr über die Dolche herauszufinden oder sogar einen zu finden.

Suchen sie den Dolch?

Aber nur wo? Die zweite Weissagung gibt einen Hinweis darauf wo sich zwei der drei Dolche befinden könnten. In der Eiswüste Tippex und bei den Dunkelelfen in Dar-Cid. Wobei erstere Variante wesentlich ungefährlicher ist, aber der zweite Ort ist wesentlich näher.

Suchen sie weitere Hinweise?

In Nierenstein gibt es natürlich keine weiteren Hinweise. Wenn dann sollten die Helden zur Bösen Festung zurückkehren um Hinweise zu suchen, was aber natürlich sehr gefährlich ist. Da aber die Dolche auch schon in der Vergangenheit eine wichtige Rolle gespielt haben, sollten auch weitere Gelehrte oder große Bibliotheken etwas dazu wissen.