Reise zur Eiswüste Tippex

Kirnstein

Wenn die Helden sich dafür entscheiden zurück nach Kirnstein zu reisen, was wohl die beste Idee ist, dauert diese mit dem Pferd sieben Tage, innerhalb der Grenzen De-Murgons sollten sie sehr vorsichtig sein, wer weiß ob sie verfolgt werden. Angekommen in Kirnstein werden sie natürlich von Magister Thoas empfangen und hört neugierig ihrem Bericht zu. Thoas hat von einem Elfengelehrten namens Alrosian gehört, der sich wohl schon seit längerem mit den Elfenkriegen und allem drumherum beschäftigt. Ungewöhnlicher Weise wohnt dieser nicht im Elfenwald sondern in der Legendären Stadt, die ja sowieso auf dem Weg zur Eiswüste Tippex liegt, wo die Helden den einen Dolch vermutet. Die Helden sollen doch bitte dorthin reisen, Alrosian befragen und wenn möglich den Dolch aus der Eiswüste besorgen. Thoas will einen Kriegsrat einberufen um die nächsten Schritte zu beratschlagen. Die Charaktere sind willkommene Gäste in der Festung und sollen doch am nächsten Tag am besten mit der Zwergenbahn aufbrechen, da dies die schnellste Reisemöglichkeit ist. Die Charaktere erhalten weitere vier Goldmünzen pro Kopf, wenn sie diese Mission übernehmen.

Die Reise zur Legendären Stadt

Die Reise zur Legendären Stadt ist dank der zuverlässigen Zwergenbahn recht ereignislos, besonders die Reise durch den Bleistiftberg ist für jeden Nichtzwerg sehr eintönig aber dennoch beeindruckend. Während dieser Reise machen die Charaktere Bekanntschaft mit Elias, der sich als Reisender ausgibt und auch in die Legendäre Stadt reist. Er ist an den Helden sehr interessiert und versucht herauszubekommen, was sie gerade vorhaben. Elias ist in Wirklichkeit ein Spitzel der SPL und hat den Auftrag den Dolch in der Eiswüste Tippex zu stehlen, damit die SPL ein Druckmittel hat, damit sie doch noch als offizielle Gilde anerkannt wird. Wenn möglich folgt Elias den Charakteren auf Schritt und Tritt. Wenn ihn die Charaktere mitnehmen auch auf der weiteren Reise.


Elias, das SPL Mitglied

Elias ist ein unauffälliger Typ der normale Reisekleidung in brauner Farbe trägt. An der Seite hat er einen kleinen Dolch. Er hat struppige, blonde Haare und gutmütige blaue Augen.


Legendäre Stadt

Alrosian der gelehrte Elf lebt im Magierviertel der Legendären Stadt, er ist weithin bekannt, es sollte kein Problem sein ihn ausfindig zu machen. Angekommen bei ihm entpuppt sich Alrosian der Elf als ein Zwerg mit Brille, der aber sehr empfindlich darauf reagiert, wenn man ihn als Zwerg bezeichnet. Alrosian ist sehr aufgeschlossen sobald er etwas über die Geschichte der Helden erfährt und erklärt sich bereit ihnen weiterzuhelfen. Sie sollen doch am Abend wiederkommen, am besten mit etwas Kuchen, dann hat er die benötigten Informationen zusammengesucht.

Am Abend treffen die Helden wieder Alrosian und er hat wirklich allerhand nützlicher Informationen gefunden, die er den Helden auch ohne Umschweife mitteilt.

Wenn einer der Helden eine sehr schwere Sinnesprobe schafft (der SL sollte verdeckt würfeln) können die Helden einen Lauscher erahnen. Der Lauscher ist ein Mitglied der SPL und er ist zu gut um sich von den Helden festsetzen zu lassen, da er sich auch wesentlich besser in der Stadt auskennt, ist er schnell verschwunden, falls die Helden in verfolgen wollen.


Alrosian, der Elfengelehrte

Alrosian ist, wie unschwer zu erkennen ist, kein Elf sondern ein Zwerg. Er trägt eine Brille und hat im Gegensatz zu normalen Zwergen keinen Bart und kurzgeschnittenes schwarzes Haar. Er trägt auch kein Kettenhemd sondern gute Kleidung. Eine Braune Hose und einen grünes langes Oberteil.


Die Informationen Alrosians

Weiter mit dem Schiff

Die angenehmste und schnellste Möglichkeit ist die Reise mit dem Schiff bis zur Grenze von Frosia. Das Schiff setzt die Reisenden am Hafen direkt an der Grenze Frosias ab.

Das Schiff, wenn man es denn als solches bezeichnen möchte, ist ein altes Frachtboot mit einem riesigen Mast, an dem ein schmutziges Segel hängt, das vor langer Zeit schon mal bessere Tage erlebt hat. In den Mast ist bei der Schiffstaufe wie üblich das Zeichen des Lektors gebrannt worden. Geladen hat das Schiff Güter für den Handel mit den Yetis von Frosia. Das sind u.a. Früchte für das weltenbuchberühmte Eis der Yetis und Holze und Metalle, die in Frosia nirgends natürliche Vorkommen haben. Aber auch Wolle, Perlen und Edelsteine zählen zu der Fracht. Die Besatzung des Bootes besteht aus zehn wettergegerbten Goblins (inkl. Kapitän). Für den ungeübten Beobachter sehen sie alle gleich aus. Sie tragen abgenutzte aber robuste Leinenhosen, die mit einem ordentlichen Stück anstelle eines Gürtels gehalten werden. Kopf, Oberkörper und Füße sind gleichermaßen unbekleidet. Einzig der Kapitän trägt ein ärmelloses Hemd und ein Kopftuch. Sämtliche Kleidung an Bord hat dieselbe undefinierbare, schmutzige Farbe. Die Goblins scheinen ständig in Bewegung zu sein. Niemals sieht man sie untätig herumsitzen, und ständig sind sie dabei, die unterschiedlichen Arbeiten, die an Bord anfallen, auszuführen; Segel hissen, Deck schrubben, bei Flaute rudern, Segel flicken, Reparaturen am Schiff und jede Menge weiterer Tätigkeiten, von denen ein Laie nie erahnen könnte, wozu sie eigentlich dienen. Die Reise selbst verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Die Helden können pro Reisetag eine leichte Probe (Geist oder Sinne) ablegen, ob sie seekrank werden oder nicht. Sollten sie an Deck helfen wollen, kann auch dabei je nach Tätigkeit eine Körper- oder Geschick-Probe nötig sein. Wie schwer oder leicht diese Proben sind, liegt im Ermessen des SL.

Weiter auf dem Landweg

Falls die Helden keine Seemänner sind geht es auf der Kaffeestraße weiter, durch die Wichtigste Stadt, über dem Elfenbeinturm zur Frosiamission.

Die Reise führt zuerst zur Wichtigsten Stadt, in der aber mal zur Abwechselung nichts besonderes geschieht.

Elfenbeinturm

Schon von Weitem ist der majestätisch schlanke Elfenbeinturm zu sehen. Seine makellos weiße Hülle mit dem leichten gelblichen Schimmer, dem das Bauwerk seinen Namen verdankt, erstrahlt in der Sonne gleich wie im Mondenschein. Weder Wind noch Wetter noch Zeit haben dem marmorgleichen Material über die Jahrhunderte etwas anhaben können. Die 50 Meter hohe Statur ragt weit über die Bäume, die das Gebäude umgeben, hinaus und

Frosiamission

An der Grenze zu Frosia steht ein kleines Missionsgebäude. Die Mission wird von Geweihten des Gestalters geleitet. Der Hauptzweck der Mission ist es, Wanderende, die aus egal welchen Gründen von der Eiswüste dort ankommen, mit wärmenden Decken zu versorgen, ihnen eine warme Suppe zu reichen und ihnen ein relativ gemütliches Quartier zum Aufwärmen zu bieten. Außerdem pflegen die Geweihten die Reisende vor den Gefahren einer solchen Reise zu warnen. Die Geweihten empfehlen den Reisenden zum Hafen zu reisen und von dort aus mit einer Yetikarawane weiter zu reisen.

Wichtigste Stadt

Hier macht das Schiff der Kobolde einen kurzen Zwischenstop um Waren zu entladen und neue zu laden. In dieser Zeit können sich die Helden in der Wichtigsten Stadt umsehen.

In der Wichtigsten Stadt steigen zwei weitere Passagiere zu und wollen wie die Helden zum Frosiahafen. Sie geben sich als unbedarfte Touristen aus, sind aber in Wirklichkeit Mitglieder der SPL, die wie die Helden den Dolch aus der Eiswüste bergen wollen. Sie zeigen aber im Gegensatz kein Interesse an den Helden, sondern meiden sie eher. Sie haben bereits alle Informationen und wollen auf jeden Fall vor den Helden den Dolch erlangen.


Gelan

Er ist ein nerviger Typ, der sich gerne viel reden hört, obwohl er nichts zu sagen hat. Er ist schlampig gekleidet und besitzt eine dürre Figur mit blonden ungepflegten Haaren.

Bolar

Bolar ist das Gegenteil von Gelan, er ist kräftig gebaut und kleidet sich in schwarz. Er besitzt kurze schwarze Haare und einen Vollbart. Er redet sehr wenig, wenn er überhaupt etwas sagt, folgt aber Gelan auf Schritt und Tritt.


Der Frosiahafen

Der Hafen ist der größte Umschlagplatz und Handelsplatz der Yetis. Von hier werden Waren nach und von Froststadt transportiert. Für die Helden sollte es kein Problem sein, sich für die Reise mit Proviant und Ausrüstung einzudecken und eine Karawane zu finden mit der sie mitreisen können.

Die Waren werden am Hafen von Yetis, Kobolden und Menschen von den Frachtschiffen auf die Karawanen umgeladen. Diese Karawanen werden hauptsächlich von Yetis angeführt. Zum Transport der Waren werden große Schlitten, die ohne Reitbock auskommen, verwendet, die von stattlichen Mukos gezogen werden. Die Mukos sind in der Zwischenzeit in separaten Gehegen in der Nähe des Hafens untergebracht. Neben dem großen Umschlagplatz für Waren stehen einige steinerne Gebäude. Neben billigen Unterkünften und Kneipen gibt es dort auch eine Niederlassung der Handelsgilde.

Der Verrückte

In einer Hafenkneipe oder auf der Straße werden sie von einer heruntergekommenen Gestalt angesprochen, die offensichtlich verrückt oder Wahnsinnig geworden ist, sie brabelt nur den Satz

 

Hütet euch vor dem falschen Boten

zu den Helden und geht dann wieder seines Weges. Egal ob die Helden der Gestalt folgen oder nicht, mehr Informationen bekommen sie von ihr nicht.

Die Reise nach Frosia

Es ist eine sehr kalte und anstrengende Reise für jeden Nichtyeti, sie dauert fünf Tage. Während den fünf Tagen geschieht nichts außergewöhnliches und vielleicht können sich die Charaktere ja mit dem ein oder anderen Reisemitglied anfreunden.

Am vierten Tag der Reise entdecken die Helden eine Spur die von der Eisstraße abweicht und in nordwestlicher Richtung führt. Dies sind die Spuren der Karawane mit der die SPL Mitglieder reisen.