Showdown in der Bösen Festung

Im Turm führt nur eine schmale Wendeltreppe nach oben und die Tür kann von innen verriegelt werden. Die Treppe scheint sich endlos hinzuziehen, aber schließlich stehen die Helden doch in einem kleinen, recht dunklen Vorraum, der keine Fenster besitzt, sondern nur von zwei Fackeln erhellt wird. In diesem Raum existiert nur eine Tür, zu der es die Träger der Dolche mit unvorstellbarer Macht hinzieht.

Hinter der Tür befindet sich ein großen kreisrunden Saal mit hoher Decke, die von sieben schwarzen marmornen Säulen getragen wird, an denen mächtige Fackeln ein unruhiges Licht spenden und zwischen denen schwere, blutrote Vorhänge hängen. Auf dem Boden befindet sich ein in dunklen Farben gehaltenes Mosaik, das das Licht der Fackeln zuckend reflektiert. Ein Kreis in der Mitte ist komplett schwarz gehalten. Darum sind drei kleinere Kreise angeordnet, von denen zwei die Symbole beiden Götter Radiergummi und Fehlerteufel enthalten. Das Mosaik im dritten Kreis zeigt ein Emblem, das die Helden nicht kennen dürften und dem Dämonen Gotra gewidmet ist. An der linken Seite werden die Kreise vom Wappen De-Murgons durchbrochen.

In der Mitte des Raumes steht ein schwarzer Tripod, in dem ein zwanzigseitig geschliffener Kristall steht, der in einem leichten blauen Schimmer leuchtet. Auffällig sind die Schlitze, die in den dreieckigen Flächen stecken, die an die senkrecht nach oben zeigende angrenzen. Es ist recht offensichtliche, dass dort die Dolche hinein sollen. Auf einem kleinen Pult daneben liegen die restlichen Dolche die die Helden nicht erringen konnten. Auf jeden Fall Schmerz, evtl. aber auch Blut, wenn ihn die SPL stehlen konnte und Pein wenn ihn nicht die Helden aus der Grabkammer geholt haben.


Avinash

Er ist in eine lange, schwarze Roben mit einem seidigen Glanz gekleidet, die Kapuze ist tief in das Gesicht geschlagen, so dass es wie üblich in einem undurchdringlichen Schatten liegt, und nur ab und zu seine Augen aufblitzen. Ein silberner Reif mit einem ovalen, pechschwarzen Stein ziert das schlanke Handgelenk an seinem linken Arm.

De-Murgon

Er ist in ein edles schwarzes Wams mit tiefroten Ärmeln gekleidet, auf dessen Brustteil die drei Klingen seines Familienwappens in derselben Farbe prangen. Außerdem trägt er eine schwarze Hose über schwarzen Stiefeln. An seiner Seite hängt ein elegantes Langschwert in einer blutroten ledernen Scheide. Seinen schmalen Mund umrahmt ein schwarzer, scharf gestutzter Bart und seine Haare trägt er in einem langen Pferdeschwanz.


Dahinter stehen zwei Männer, die sich ruhig aber ernst unterhalten. Das eine ist die die hohe, schlanke Gestalt des dunkelelfischen Magiers Avinash. Bei dem anderen handelt es sich offensichtlich um De-Murgon. Wenige Schritte hinter Avinash sind noch zwei offensichtlich dunkelelfische Gestalten zu erkennen. Sie beobachten die Unterhaltung wachsam, jederzeit bereit einzugreifen, sollte aus der Diskussion ein Streit werden. Sie tragen, wie Avinash selbst auch, Langschwerter bei sich. Desweiteren halten sich vier Gardisten aus der Armee De-Murgons im Hintergrund. Sie wirken etwas verunsichert und klammern sich mehr an ihre Speere, als dass sie sie festhalten. Außer den Piken tragen sie noch Kurzschwerter bei sich.

Diejenigen der Helden, die keinen der Dolch bei sich haben, werden große Schwierigkeiten haben, die übrigen davon abzuhalten, einfach so in den Saal zu spazieren und ihre Dolche in den Kristall zu stecken, wie es das Ritual verlangt. Sollten sie es dennoch schaffen, so wird früher oder später Avinash merken, dass da jemand da ist und mit einer magischen Geste den Vorhang zurückschlagen. Das führt dazu, dass man den Helden die Dolche abnimmt, wogegen sie sich natürlich sträuben werden, und das Ritual beginnen kann.

Das Ritual

Im flackernden Schein der Fackeln schimmert das Metall des “Blut”-Dolches in einem tiefen Rot. Einen nach dem anderen steckt Avinash die Dolche in den Stein und murmelt dabei irgendwelche düsteren Formeln. Das Leuchten des Steins gewinnt mit jedem Dolch an Kraft. Sobald alle Dolche an ihrem Platz sind, steigt grau-gruener Rauch spiralförmig aus dem Dämonenemblem auf. Es scheint unweigerlich düsterer im Raum geworden zu sein. Das blaue Leuchten des Kristalls beginnt zu pulsieren. Der Rauch verdichtet sich um De-Murgon VII und nimmt eine unheimliche Form an. Schließlich steht eine furchterregende Kreatur anstatt De-Murgon vor den Menschen und Elfen. Sie ist 3 Meter groß und blickt sie aus bösen, giftig-grün leuchtenden Augen abwartend an. Avinash spricht den Dämon an und befiehlt ihm, ihm bedingungslos zu gehorchen. Daraufhin fegt Gotra die vor ihm stehenden Personen mit einem furchtbaren Gebrüll zur Seite. Augenblicklich greift er die beiden De-Murgon Gardisten an, die ihre liebe Not haben, sich gegen ihn zu wehren, die Chance für die Helden sich zu befreien. Avinash steht hinter dem Dämon, so das die Helden nicht an ihn herankommen. Nun beginnt der Schreckliche Kampf zwischen den Helden und dem Dämon, um den Helden eine Chance zu lassen können noch ein paar Soldaten De-Murgons zu Hilfe kommen und als Schwertfutter für den Dämonen dienen. Avinash wird den Dämon auf alle Menschen hetzen, egal ob auf die Helden, auf die Soldaten De-Murgons oder auf die Soldaten des Grenzreiches. Durch den Dämonen werden die anderen Kampfhandlungen von einem Moment auf den Anderen nebensächlich, verängstigte Soldaten rennen um ihr Überleben und die Mutigen unter ihnen stellen sich Gotra.

Den Dämon besiegen

Werden die Dolche aus dem Kristall entfernt, schwächt das den Dämon gewaltig. Das führt dazu, dass sich seine Kampfwerte halbieren und er auch nur noch halb so viele Aktionen wie sonst durchführen kann. Allerdings ist für jeden Dolch eine erfolgreiche schwere Körper-Probe abzulegen, um ihn aus dem Kristall zu ziehen.

Wie beschrieben, verschwindet Gotra, sobald ihn jeder der drei Dolche mindestens einmal getroffen hat. Er wird sich dabei vor Schmerzen winden und verzweifelt versuchen, sich an dieser Dimension festzuklammern, während er sich wieder in in den Rauch, aus dem er gekommen ist, verwandelt. Der Held, der dem Dämon am nächsten steht sollte eine schwere Geschick-Probe bestehen, um nicht von den klammernden Klauen Gotras gepackt zu werden. Aber selbst, wenn die Probe misslingt und der Held geschnappt wird, ist er in dem Moment wieder frei, in dem der Dämon sich vollständig in Rauch auflöst.

Sobald der Dämon besiegt ist, ist De-Murgon VII wieder er selbst und ist sehr orientierungslos, da er die letzten Monate unter dem Einfluss von Avinash stand.