Gifte

GiftStärkePreis pro Dosis
Drachenspeichel2420 GM
Grüner Schleim121 GM
Maulsperrensaft124 GM
Molochi-Schweiß102 SM
Oberonextrakt2430 GM
Parfüm des Gefallens148 SM
Serum des Storches145 SM
Schwarze Witwen Gift161 GM
Spuckschneckengift183 GM
Stubenfliegenkot165 SM
Tintenwasser2115 GM
Zukunftskraut128 BM

Drachenspeichel

Der Speichel eines Drachen. Er hat einen sehr widerlichen Geschmack und eine leicht geleeartige Konsistenz und ist durchsichtig. Der Drachenspeichel muss in die Blutbahn des Opfers gelangen, egal ob über eine Wunde oder über den Magendarmtrakt. Das Opfer spürt grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, bis der Körper das Gift wieder ausgeschieden hat, was bei einer kleinen Dosis zwei bis drei Tage dauert.

Wirkung: 2-3 Tage grippeähnliche Schmerzen, Opfer ist bettlägrig

Grüner Schleim

Der Grüne Schleim wird aus dem Schleim des Großen Grünen Glubschdings hergestellt. Er stinkt und ist einfach eklig. Der Grüne Schleim kann auch auf Waffen angebracht werden, da er an allem Möglichen sehr gut haftet. Er verätzt alle organischen Materialen egal ob es Leder, Fell oder die Haut eines Menschen ist. Trotz seiner Gefährlichkeit ist er recht günstig, aber die Handhabung erfordert sehr viel Geschick.

Wirkung: Verätzt alles Organische

Maulsperrensaft

Aus der Maulsperrenfrucht wird der gefürchtete Maulsperrensaft gewonnen. Während die Frucht sehr auffällig und bitter schmeckt, ist der Saft fast nicht von Orangensaft zu unterscheiden. Maulsperrenbäume sind überaus selten geworden, stehen häufig in kleinen Gruppen in großen Wäldern.

Wirkung: Kurz nach dem ersten Schluck vom Saft, werden sämtliche Gesichtsmuskeln des Opfers gelähmt. Die Lähmung hält etwa 2 Stunden an und klingt dann langsam ab.

Molochi-Schweiß

Molochi sind kleine pelzige Wesen, die einen absonderlichen Schweiß absondern, der halluzinogene Wirkung hat. Wird dieser Schweiß zu sich genommen (z.B. stark verdünnt in einem Getränk oder dem Essen beigemischt), wird sowohl die visuelle als auch die olfaktorische Wahrnehmung extrem beeinträchtigt. Jedes Wesen, das man sieht, scheint hellblaue Pusteln auf der Haut zu haben und duftet nach Schweinestall. Die Wirkung lässt nach 3-36 Stunden schlagartig nach.

Oberonextrakt

Der Oberonextrakt wird aus dem Harz der Oberonbäume in den „Verlorenen Minen“ gewonnen,dementsprechend teuer und selten ist dieses Gift. Es wird hauptsächlich von den Dunkelelfen benutzt. Es ist das stärkste Gift der Doppelseite und ist innerhalb von zwei Minuten sofort tödlich, wenn es durch eine Wunde in den Blutkreislauf gelangt. Wenn es normal auf die Haut aufgetragen wird kann es je nach Menge mehrere Stunden dauern bis der Tod eintritt. Das Gift ist schwarz und zähflüssig.

Wirkung: innerhalb von 2 Minuten tödlich, keine Widerstandsprobe erlaubt

Parfüm des Gefallens

Ein Parfüm das man normalerweise in sündhaft teuren Flakons findet. Wenn man den Flakon öffnet, riecht man sofort das so ziemlich angenehmste, was man jemals riechen durfte. Das gilt aber für JEDES Wesen, d.h. wer dieses Parfüm auflegt, wirkt unwiderstehlich auch Mitglieder des anderen UND des eigenen Geschlechts, aber auch auf Straßenköter, Schmeißfliegen und Drachenbabies...

Schwarze Witwen Gift

Das Gift der schwarzen Witwe wird von den schwarzen Witwen selbst produziert, wie dies geschieht, ist auch heute noch ein großes Rätsel. Das Gift wird meist durch einen Biss übertragen, kann aber auch von den Zähnen einer gefangenen schwarzen Witwe abgezapft werden. Da das Gift sehr wirksam ist, ist die Nachfrage nach gefangenen schwarzen Witwen sehr groß, schon manch ein kleiner Held hat sich dieser Aufgabe angenommen.

Das Opfer einer Vergiftung bekommt häufig Herzschmerzen und wird allgemein sehr depressiv, es befürchtet bald zu sterben. Mit dem Gift wird ein Teil der großen Trauer der Witwe auf das Opfer übertragen, das Opfer fühlt sich oft in die Rolle des ehemaligen Gatten der Witwe hinein versetzt und erahnt seinen baldigen Tod. Dies wird von den Krämpfen in Lunge und Extremitäten untermalt.

Wirkung: Depressionen, Krämpfe

Serum des Storches

Ein Trank, den Leute gerne zu sich nehmen, um eine Schwangerschaft zu forcieren. Nach Einnahme des Trankes (und folgendem immer noch notwendigem „Fruchtbarkeitsritual“) besteht eine 95% Chance, das man schwanger wird. Ja, auch als männliches Wesen! Sollte man nach Einnahme des Trankes jedoch NICHT schwanger werden, bekommt man für 3-36 Tage Storchenbeine, d.h. die Knie „funktionieren“ auf einmal anders herum. Es soll übrigens ein Spezialgeschäft geben, das den armen Opfern passende Stühle verkauft!

Stubenfliegenkot

Der Stubenfliegenkot wird aus den Exkrementen der Stubenfliege hergestellt. Diese schwarzen und stinkenden Exkremente werden meist in abgelegenen Gebieten gefunden. Der Kot wird getrocknet und danach mit destiliertem Wasser zu einer zähflüssigen, gallertartigen, schwarzen Masse verarbeitet. Kommt dieses Gift in die Blutbahn des Opfers macht es sich durch eine leicht lähmende Wirkung bemerkbar, die je nach Dosis bis zu drei Tagen anhalten kann.

Wirkung: leicht lähmende, -4 auf alle körperlichen Proben

Spuckschneckengift

Spuckschnecken sind schleimige Egelwesen von der Größe eines Menschenbeines, denen Mutter Natur jedoch kein Schneckenhaus zum Schutz mitgab. Stattdessen speien sie einen lähmenden Schleim, wenn sie sich bedroht fühlen, damit ihre Angreifer noch langsamer werden als sie und sie in der Zeit flüchten können.

Es ist sehr aufwendig und kompliziert, aus dem Schleim ein effektives Kontaktgift herzustellen, da man hierzu eine lebende Schnecke benötigt und es zudem nur schwer konservierbar ist. Doch hat man sich diesen Aufwand gemacht, so erhält man ein effektives Lähmungsgift.

Wirkung: Opfer wird gelähmt, -6 auf alle körperlichen Proben. Wirkt sofort und hält 10 Runden an.

Tintenwasser

Tintenwasser ist der bei der Destillation des Wassers vom Tintensee zurückgebliebene Rest. Es benötigt sehr viel Wasser um eine Dosis herzustellen. Die Rückstände haben eine blauschwarze Färbung. Diese Rückstände werden zu einem feinen Pulver gemahlen. In diesem pulvrigen Zustand ist das Gift ungefährlich. Es reagiert erst wenn es mit Flüssigkeit zusammenkommt, es fängt zuerst leicht an zu perlen und dann zu schäumen und verhält sich dann wie eine starke Säure. Es frisst sich durch fast alles, nur das Graphit aus den Minen der Bleistiftzwerge kann dieser Säure widerstehen.

Wirkung: Säure wenn es mit Flüssigkeit in Berührung kommt

Zukunftskraut

Das Zukunftskraut wächst vornehmlich an den Ufern von Seen und Flüssen. Es hat braune, löwenzahnartige Blätter und wird bis zu einem Meter hoch. Diese Pflanze wirkt immer etwas vertrocknet und die Blätter sind sehr bröselig. Die Blätter werden grob zerstoßen und dann als Tee zubereitet. Zukunftskraut wird vornehmlich von Schamanen eingenommen, da ihm eine inspirierende Wirkung nachgesagt wird und Schamanen kein Problem haben die Nebenwirkungen zu verdrängen.

Wirkung: Schwindelgefühle und Realitätsverlust für eine Stunde