Geschichte

Wir schreiben momentan das achttausendeinhundertneunundvierzigste (8149) Jahr seit dem großen Aufklappen der Doppelseite.

Die Geschichte der Doppelseite wurde, wie üblich, besonders von diversen Kriegen geprägt, aber auch das Erscheinen der jüngeren Rassen hat die Ereignisse maßgeblich beeinflusst. Hier sind nur die wichtigsten Ereignisse aufgezählt, die die Doppelseite des Weltenbuchs verändert haben. Viele dieser Ereignisse sind nur noch aus alten Überlieferungen und Legenden bekannt. Die genaueste Geschichtsschreibung besitzen die Elfen und die Zwerge; unter den Elfen soll es sogar noch welche geben, die fast alle dokumentierten Ereignisse selbst miterlebt haben. 

0 – Das große Aufklappen

Der Leser schlug das Weltenbuch auf und die Göttin Glühbirne hüllte die Doppelseite in ihr lebenspendendes Licht. Auch die anderen Götter taten ihr Werk, um der Doppelseite Leben einzuhauchen. Sie erschufen die Wälder, Flüsse, Täler und Gebirge des Weltenbuchs und hauchten den Tieren der Doppelseite das Leben ein.

1028 – Das Erscheinen der Elfen und Zwerge

Die ältesten Rassen, die Elfen und die Zwerge, wurden von ihren Göttern erschaffen und auf die Doppelseite geschickt. Zu dieser Zeit existierte noch nichts Böses auf der Doppelseite und es herrschte ein mittlerweile unvorstellbarer Frieden. Die Elfen bevölkerten die Wälder und die Zwerge ihre geliebten Gebirge.

1030 – Das große Beben

Das große Beben erschütterte die komplette Doppelseite. Verursacht wurde es durch einen Zusammenprall mit einem weiteren Weltenbuch. An der südwestlichen Ecke des Weltenbuchs, entstand dadurch das Eselsohrgebirge. Das Beben war so stark, dass vom östlichen Ende des Bleistiftbergs Teile abbrachen und zu den Graphitanhöhen formiert wurden.

3467 – Der Krieg der Götter

Die Götter Radiergummi und Fehlerteufel erschufen im Geheimen ihre eigenen bösen Rassen, da sie von keiner bestehenden Rasse verehrt wurden. Dadurch kam es zu einem Krieg zwischen den guten und bösen Göttern. Der Krieg tobte viele Jahre und erschütterte das ganze Weltenbuch, wodurch der Seitenabgrund  entstand. Da keine Partei die Oberhand gewinnen konnte und beide Parteien das Weltenbuch nicht zerstören wollten, wurde der Krieg nach 20 Jahren beendet und seitdem herrscht ein unsicherer Frieden zwischen den beiden Götterparteien.

3501 – Das Erscheinen der bösen Rassen

Durch die Entstehung des Seitenabgrunds konnten die bösen Rassen, die bisher in der Hölle lebten, auf die Doppelseite gelangen. Genau dies taten sie auch, da die Doppelseite im Vergleich zur Hölle einem Paradies glich. Schnell kam es aber zu vielen kleinen Kriegen zwischen den sich ausbreitenden bösen Rassen und den Elfen und Zwergen.  

3502 – Der Untergang El-Ardias

Der böse Gott Radiergummi schmetterte bei einem Streit mit Lektor das mächtige Lesezeichen auf die Doppelseite, welches die bedeutende Elfenstadt El-Ardia unter sich begrub. Daraufhin verbannte die Autorin die Orks und Goblins hinter das Lesezeichengebirge. Sie sollten fortan, abseits von den guten Rassen, in einem immerwährend dunklen Reich leben.

4112 – Die erste Schlacht

Zu dieser Zeit stieg der erste dämonische Herrscher aus dem Seitenabgrund empor und vereinte die Rassen hinter dem Lesezeichengebirge. Unter seinem skrupellosen Kommando entstand eine mächtige, böse Armee. Er erschuf mit seiner unvorstellbaren Macht das Tor Von, damit er das gewaltige, böse Heer aus dem Schattenreich heraus in einen unvorstellbar schrecklichen Krieg führen konnte.

4932 – Das Erscheinen der Menschen

In diesem Jahr kamen die ersten Menschenvölker auf die Doppelseite. Sie gründeten nach und nach ihre zuerst kleinen Reiche auf der ganzen Doppelseite. Sie vermehrten sich rasch und wurden schnell zur größten Rasse auf der Doppelseite. Obwohl sie den älteren Rassen in keinem Punkt überlegen waren, behaupteten sie sich unter ihnen und gewannen schnell an Einfluss.

5129 – Die Spaltung der Elfen

Einer kleinen Gruppe der Elfen gefiel das Erscheinen der Menschen auf der Doppelseite nicht und sie beschworen Gotra, ihnen zu helfen, die Menschen von der Doppelseite zu tilgen. Es entbrannte ein Krieg unter den Elfen, der die Abspaltung der Dunkelelfen zur Folge hatte. Die guten Elfen konnten den Krieg gewinnen und verbannten die abtrünnigen Elfen aus ihren Reichen. Die Verbannten werden seitdem Dunkelelfen genannt. In einer sagenumwobenen Schlacht unter Führung der besten  Elfenzauberer konnte Gotra von der Doppelseite gebannt werden.

5487 – Die Schlacht von Kuzdu

Zu dieser Zeit kam der Dämon Belrett persönlich auf die Doppelseite und führte die bösen Rassen aus dem Tor Von, um die guten Rassen zu vernichten. Die Menschen waren noch zu unorganisiert, um allein gegen das Böse anzutreten, aber trotzdem standen viele von ihnen in den Schlachtreihen der guten Seite. In der großen letzten Schlacht von Kuzdu wurde der Vierte Zwergenstamm vernichtet, als die restlichen Zwerge einen mächtigen Elfenmagier verteidigten, damit dieser Belrett von der Doppelseite bannen konnte. Seitdem wird dieser Stamm nur noch der Verlorene Stamm genannt.

5595 – Das Erscheinen der anderen guten Rassen

Die guten Götter taten sich nochmals zusammen und erschufen die Wichtel, Gnome, Kobolde, Yetis, Halblinge und Feen. Sie sollten den mittlerweile dominierenden Menschen helfen, dem Bösen zu widerstehen, da sich die Elfen und Zwerge immer mehr aus den Geschehnissen der Doppelseite zurückzogen.

5601 – Die Hüter

Der Leser selbst wählte eine Gruppe zuverlässiger und edler Menschen aus und trug ihnen auf, ein Reich direkt vor dem Tor Von zu errichten. Ihre Bestimmung sollte es sein, das Tor Von zu bewachen und so die Doppelseite vor einem erneuten Angriff der Bösen Rassen rechtzeitig zu warnen.

7649 – Die letzte große Schlacht zwischen Gut und Böse

Urgon, der zweithöchste Dämon der Doppelseite, erschuf den Rabenturm als ein Symbol seiner Macht und vereinte das Böse unter seiner grausamen Herrschaft. Er zog mit einem riesigen Heer aus dem Tor Von und begann, die Doppelseite zu verwüsten. Dank der Hüter konnte die Menschheit, unterstützt von den anderen Rassen, eine schlagkräftige Armee zusammenstellen und das Heer des Bösen an der Falzschlucht aufhalten und wieder zurück hinter das Lesezeichengebirge treiben.

8149 – Jetzt

Momentan herrscht ein unsicherer Friede auf der Doppelseite, aber das Böse hinter dem Lesezeichengebirge regt sich seit einigen Jahrzehnten wieder. Noch ist kein dämonischer Herrscher aus dem Seitenabgrund gestiegen, aber wer weiß, was die nächsten Jahre bringen werden?