Abenteuerideen


Das Lektorenschisma

In der Kirche des Lektors kriselt es, seitdem gleich zwei neue Wörterbücher gefunden wurden. Zum einen gibt es die Anhänger Neduds, die größte und älteste Gruppe und bisher unangefochtene Vertreter der Kirche. Doch nun legte Girhaw in einigen Bereiche eine neue Interpretation der alten Regeln vor. Zwar gab es schon immer Diskussionen um die richtige Schreibweise bestimmter Wörter, doch bislang war die Meinung des Hohepriesters in solchen Fällen maßgeblich. Seit einiger Zeit werfen die Schismatiker ihm aber vor, die Regeln Lektors teilweise falsch zu interpretieren. Und wäre das nicht genug, so hat sich zudem noch eine dritte Gruppe gefunden, die Nesnekamer, die behaupten, die ursprünglichen Regeln Lektors gefunden zu haben.

Wer steckt hinter diesem Streit in der Kirche Lektors? Hat der Fehlerteufel seine Finger im Spiel, um seinen großen Widersacher auszuschalten? Werden die Helden die Rechtschreibverwirrung aufdröseln können - oder droht eine Wiederholung der Grammatikkriege von 6490?

El-Ardias' Rückkehr

Die Elfenstadt El-Ardias, begraben unter dem Lesezeichengebirge und lange Zeit vergessen, ist noch lange nicht tot. Wir befinden uns gedanklich auf dem unnatürlich flachen Lesezeichengebirge. Einzelne mutige Bergsteiger, die Jahr für Jahr das Lesezeichengebirge besteigen, berichten von einem plötzlich entstandenen Erdhaufen, einige Jahre später wird von einem Hügel erzählt, an dessen Spitze der lange für ausgestorben geglaubte Baum wächst, der mehr als einmal eine entscheidende Rolle in Kriegen spielte.

Was für verlorenes Wissen kann aus der Kraft des Baumes geschöpft werden, dass er so wichtig war für diese Kriege? Ist die Macht des Baumes wirklich Segen? oder in Wirklichkeit ein ewiger Fluch der Elfen? Wer wird sich diese unbekannte Macht zuerst aneignen? Die Elfen, die Dunkelelfen, oder ein ganz andere Volk? Und welche Gefahren erwarten die Doppelseite, falls El-Ardias wiederentdeckt wird?

Das Orktor

Die Helden überbringen als letzten Wunsch eines Mönchs eine Botschaft zu einem abgelegenen Kloster in den Wildlanden. Dort stellen sie fest, dass das Kloster vor kurzem vollkommen zerstört wurde und sich in den Ruinen Orks herumtreiben. Auch die umgebenden Dörfer wurden von Orks geplündert und die Bewohner getötet oder verschleppt.

Tief unter den Ruinen des Klosters entdecken die Helden ein Lager der Orks und ein magisches Elfenportal, das mit einem anderen Tor unter dem Lesezeichengebirge verbunden ist. Aus diesem Tor kommen die Orks, angetrieben von einem bösen Menschenmagier, der das Tor geöffnet hat. Es ist offensichtlich das der Menschenmagier mit der Hilfe der Orks die Wildlande erobern und im Anfangsstadium der Kriegsvorbereitungen steckt. Der Magier hält sich wechselweise auf beiden Seiten der Tore auf.

Wahlbetrug in Kleinkari

In Kleinkari haben wieder einmal Königswahlen stattgefunden und diesmal erhielt sogar ein Graf eine eindeutige Mehrheit und soll in zwei Wochen zum König von Kleinkari gewählt werden. Graf Greifenstein lässt sich natürlich als Sieger feiern und veranstaltet in Spitzendorf ein großes Fest, bei dem die Reisende Stadt Voyage für exzellente Unterhaltung sorgt. Natürlich misstrauen die anderen Grafen der Wahl und es wird von Wahlbetrug gemunkelt, was aber bis jetzt nicht bewiesen werden konnte. Bis jetzt konnte von den anderen Grafen auch kein Gerichtsurteil erreicht werden, damit die Stimmen neu ausgezählt werden.

Da der Rechtsweg momentan ausgeschlossen scheint, beauftragt Graf Belegewahn die Helden mit dem Auftrag, den Wahlbetrug von Graf Greifenstein zu beweisen, damit die Wahl erfolgreich angefochten werden kann.